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12. Friesenpferdetag 2010

Das schrieb die Zevener Zeitung in Ihrer Ausgabe vom 27. Juli 2010 über unseren Friesenpferdetag:

Henrike Dittmer ist „Queen von Marschhorst“

„Schwarze friesische Perlen“ und großartiges Show-Programm begeistern viele Pferdefreunde

MARSCHHORST. Die Kfz-Kennzeichen aus Hamburg, Bremen, Hannover, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein neben den ROW-Autos signalisierten, dass sich der „Friesentag Marschhorst“ zu einem beliebten Treffpunkt von Pferdefreunden aus ganz Norddeutschland etabliert hat.

Das Erfolgsrezept des Veranstalters Friedhelm Tietjen, Informationen für das Fachpublikum zu bieten sowie ein buntes Fest für die ganze Familie mit großartigen Showteilen zu inszenieren, ist damit erneut voll aufgegangen.

Das angenehme Sommerwetter trug nicht unerheblich erheblich dazu bei, dass am Sonntag die Besucherzahl von 4000 im vergangenen Jahre wohl geknackt sein dürfte. Nach der traditionellen Morgenandacht im Freien, die Ingolf Ellssel aus Tostedt hielt, war das Gelände des Friesenstalls im beschaulichen Marschhorst von vielen Besuchern hervorragend besucht. Die Zuschauer saßen oder standen in Viererreihen um den von Bäumen und Kornfeldern malerisch umsäumten Ring, in dem sich ein Schaubild nach dem anderen in drei Programmblöcken bis zum Abend abwechselte. Die Pausen füllte das Gesangsduo „Eli & Elke“ aus Zeven mit einer Bandbreite von Ohrwürmern, die von „Country Roads“ bis „Pack die Badehose ein“ reichte.

Quadrillen mit Barockpferden, Römerwagen und Motorradkids auf Crossmaschinen im Wettkampf gegen Kutschengespanne waren neben der Präsentation der Marschhorster Stationshengstrassen wie Friesen, Appaloosas, Barock-Pintos und Welsh Cobs nur einige der herausragenden Darbietungen. Friedhelm Tietjen erwies sich dabei erneut als schlagfertiger Moderator, als er per Mikrofon feststellte: Alles, was wir machen, ist nie geübt, und es funktioniert . . ., meistens!“ Einer der  Höhepunkte war die Wahl der „Queen von Marschhorst“. In der Vorausscheidung hatten sich drei Reiterinnen mit ihren Pferden für das Finale am Nachmittag durchgesetzt. Dr. Müller-Späth, KFPS-Zuchtrichter aus Guderhandviertel, folgte mit seiner Wertung der Publikumsmeinung, als er die 21-jährige Henrike Dittmer aus Sittensen mit ihrem Quirinus zur Siegerin erklärte. Allein der Anblick der als Engel ganz in Weiß kostümierten Reiterin im Kontrast zum majestätischen Schwarz ihres Friesen war das Eintrittsgeld wert.

Für viel Heiterkeit sorgte ein Wettbewerb, bei dem Pferd, Reiter und Hund zum Einsatz kamen. Während die Pferde noch brav über die Hindernisse sprangen, mussten die Hunde manchmal darüber hinweg getragen werden. Beifall gab es für die Kutschengespanne, die mit „Einhorn-Anspann“ über Doktorwagen mit Pastor im Talar bis zum imposanten Viererzug einen imposanten Eindruck hinterließen. Temperamentvoll ging es zu, als Ponykutschen zum Rennen gegeneinander antraten. In atemberaubender Geschwindigkeit wurden engste Kurven genommen, so dass mächtig Staub vom Boden des Vierecks aufgewirbelt wurde. „Caracha“ nennt sich eine spanische Arbeitsreitweise, die von zwei Reitern mit langen Stäben perfekt demonstriert wurde. „Gaby Boensch und Mädels“ aus dem holsteinischen Neu-Horst beeindruckten mit zirzensischem Auftritt, der einmal mehr bewies, dass die mächtigen Friesen feinfühlig und lernfähig sind. Bei der abschließenden Verkaufspräsentation der Marschhorster Pferde, für die es durchaus Interessenten gab, reichte die Preispalette von 2500 bis 12 000 Euro. (mi)

Unsere Stationshengste als Showteilnehmer auf dem Friesenpferdetag 2010!

Vielen Dank an Svenja Feindt von SF- Photographics und Sabrina Kitowski für die Bereitstellung der Fotos.

Copyright: S. Kitowksi

Bild 1 von 14

Reitpferd: Targon von Marschhorst mit Kathrin Stehr | Vorderpferd: Fede 350

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